JudoPLUS30 - NEWS

Erstes Ehemaligentreffen Hallescher Judokas

Der Judoclub Halle lädt am 30. April 2012 alle ehemaligen und noch aktiven erwachsenen Judoka der folgenden Vereine ein, die Lust zum Plausch haben: HSG Wissenschaft, Motor Ammendorf, Motor Halle Süd, Motor Halle, Dynamo Mitte, USV Halle, Dynamo Halle-Süd, SV Halle, TSG Halle-Neustadt und JC Halle.

In der Judohalle am Grasnelkenweg 16 treffen sich alle Interessierten ab 17.00 Uhr.

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Doppelsieg für PSV in Belgien

Die Judokas der Polizei - Sportvereinigung Bochum setzten auch im Jahr 2012 ihren Siegeszug fort.

Nachdem Ende des Jahres das landesoffene Turnier in Hattingen gewonnen wurde, traten die Polizisten ihren Siegeszug beim internationalen Judoturnier in Meeuwen-Gruitrode, Belgien fort.
Unterstützt durch befreundete Judokas konnte das "normale" Turnier erstmalig und das Bodenturnier sogar zum dritten Male gewonnen werden.
Mit einem großem Aufgebot gingen die PSV-Sportler in Meeuwen-Gruitrode an den Start. Das Turnier ist das erste im Jahr und wird von mehreren Nationen aus Europa als erster Test wahrgenommen. In diesem Jahr nahmen sogar zwölf Nationen am Turnier teil.
Durch viele gute Platzierungen konnte erstmalig der Turniersieg vor dem holländischem Team der Sportschule Poelstra und der Judoschule Lummen aus Belgien gewonnen werden.

Nach dem Standturnier wurde abends das Bodenturnier eröffnet. Die PSV Bochum war Titelverteidiger und hatte das Bodenturnier bereits zweimal gewonnen. Bei einem weiteren Mannschaftssieg würde der Wanderpokal nach Bochum gehen.
Aus diesem Grunde hatten sich die Bochumer viel vorgenommen und hatten viele Kämpfer aus allen Altersgruppen mobilisiert.
Daniela Ehrenberg gewann auch das Bodenturnier und diesmal zog Madeleine Fornahl mit ihrem Turniersieg gleich.
Weitere erste Plätze belegten für die PSV Bochum: Heiko Köcher, Albert Mondt, Yassin Grotthaus, Malte Beck, Hannah Schorlemmer und Sven Karpinski.
Zweite Plätze gingen an Thomas Sikorski, Eyke Ehrenberg, Jürgen Wagner, Andre Föbus, Daniela Kaabeck, Daniel Möller, Niclas Lukai und Dritte wurden Udo Graw, Michael Allerborn, Tobias Fischer-Wasels, Florian Kaschel, Pascal Lynsch.
Durch die vielen Platzierungen wurde überlegen der Wanderpokal mit 26 Punkten Vorsprung vor dem Judoteam aus Lummen/Belgien und 31 Punkten vor dem Judoclub aus Fourmisien/Frankreich gewonnen und verbleibt nun im Eigentum der PSV Bochum.

Jürgen Wagner
für JudoPLUS30.de

Ergebnisse

Offene Berliner Meisterschaft 2011

Auch in 2011 richtete der SV Luftfahrt Berlin wieder sein Masters Turnier aus, das die Altersklassen von U17 bis Ü50 vereinte. Insgesamt gab es 163 Starter (inkl. Doppelstarts) aus 52 Vereinen, von denen viele eine weite Anreise hatten. Besonders zu nennen sind hier die Judokas aus Österreich, Polen, Großbritannien und Ungarn. Aber auch aus anderen Bundesländern Deutschlands wie Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen reisten Kämpfer zum Turnier an.
Bei den männlichen Klassen der Ü30, Ü40 und Ü50 waren durchweg gute Teilnehmerzahlen in den Gewichtsklassen vertreten. Bei den Frauen beschränkte sich das Teilnehmerfeld dagegen auf die Altersklasse Ü30.
Die meisten Starter meldete der PSV Bernau und kam damit auf 22. Die meisten weiblichen Starts konnte der SV Gallneukirchen verzeichnen. Mit 6 Starts sowohl in der Ü30 als auch in der offenen Gewichtsklasse schlossen sie am Ende des Turniers erfolgreich ab.
Die polnischen Judokas von JV Gwardia Koszalin waren so begeistert von der hohen Qualität des Aufgebots, dass Sie nächstes Jahr mit einer größeren Besetzung anreisen wollen. Geplant ist es dann auch früher anzureisen, um Berlin zu entdecken und stressfrei in den Wettkampf zu starten.
Wer also Interesse hat, früher anzureisen und eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, kann uns jederzeit kontaktieren. Wir organisieren Euch ein Quartier in der Nähe der Wettkampfstätte.
Der nächste Termin für das Luftfahrt Master ist der 24.11.2012. Wir hoffen, Euch alle wieder gesund und motiviert in Berlin begrüßen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir euch ein erfolgreiches und verletzungsfreies Wettkampfjahr 2012.

Oliver Flügel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
SV Luftfahrt Berlin e.V. – Abt. Judo
für JudoPLUS30.de

Senioren-EM 2011 - zwischen Begeisterung und Kritik

Trotz des erheblichen Aufwands - finanziell und zeitlich - haben wir uns auf den Weg nach Leibnitz in der Steiermark gemacht. Da meine Altersklasse (M5) gleich am ersten Tag dran war, war also Mittwochabend Wiegen angesagt. Sicher ein erster Grund für die relativ geringen Teilnehmerzahlen (ca. 600 insgesamt, nur 59 aus Deutschland). Nach erstaunlich entspannten 900 km auf der Autobahn hieß es erst einmal einen Parkplatz suchen. Der Wettkampfort - eine Schule - war zwar groß genug, aber mitten in der Woche nicht gerade die beste Wahl für eine EM. Für die Akkreditierung musste man Geduld mitbringen, sich ca. eine Stunde anstellen. Erinnerte irgendwie an das Chaos vor einigen Jahren in London. Zum Glück ging dann das Wiegen zügig von statten. Die vier Matten in der Halle schienen uns anfänglich recht wenig.

Am Wettkampfmorgen hingen dann auch endlich Listen aus, sodass man sich erstmals ein Bild von der Teilnehmerzahl in seiner Gewichtsklasse machen konnte. Warum es vorher keine Meldelisten gab, ist leider nicht nachvollziehbar, denn die technische Ausstattung beim Wettkampf selbst war erste Klasse: Livekameras an jeder Matte (Livestream im WEB) wurden auch als eine Art Videobeweis bei strittigen Entscheidungen genutzt. Nur die Anzeige der nächsten 20-25 Kämpfe auf separaten Monitoren nur im Aufwärmbereich war etwas ungünstig wenn man allein da war. Ansonsten war der Wettkampfablauf sehr zügig, der Zeitplan straff und ohne großen Leerlauf. Auch die durchweg sehr guten Schiedsrichterleistungen sind positiv anzumerken. Das Niveau, gerade im Männerbereich, war recht gut, obwohl man sich teilweise wie bei offenen russischen Meisterschaften fühlte. Dieser Fakt verdarb mir persönlich jedoch nicht den Spaß, zumal ich mein Russisch wieder mit einigen alten Bekannten anwenden konnte.

Diese alten Freundschaften mit ausländischen Kämpfern und die Freude am Wettkampf im Alter sind es auch, die einen über den Aufwand hinwegsehen lassen. Was allerdings den Spaß zunehmend einschränkt, ist die andauernde "Abzocke" durch die internationalen Verbände. Neben dem überzogenen Startgeld sind es vor allem die unverschämten Hotelpreise (50 € statt regulärer 36 € in unserem Fall). Auch die zum Teil unnötigen Nebenkosten z. B. für die Rückennummern sind fragwürdig. Im Gegensatz zu den peinlich genau kontrollierten Werbeaufklebern wurden diese nämlich öfters "übersehen". Mehr und mehr überlegen die Senioren auch laut, wie lange sie sich noch melken lassen. Es gibt genügend nationale und internationale Turniere, auch Dank unserer von Conny hervorragend organisierten Plattform "JudoPlus30", zu denen man gern quer durch Europa reist. Trotzdem wäre es schön, wenn in Zukunft eine EM oder WM für Senioren nicht nur als Einnahmequelle für die Verbände angesehen werden würde. Wir Senioren haben mehr Achtung verdient, Russland und Frankreich zum Beispiel machen es vor!

Harald Fungk
für JudoPLUS30.de

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Besucher seit 01.08.2007 letztes Update: 17.01.2012 © Cornelia Köcher 2007-2012