JudoPLUS30 - ARCHIV Seite 1

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11. Bornaer Zwiebelturnier

Strahlend blauer Himmel und wärmende Sonne empfingen die wenigen Teilnehmerinnen am 6. November in Borna zum 11. Zwiebelturnier für Frauen Ü30. Nachdem in den Jahren zuvor die Teilnehmerzahl stetig gestiegen war, gab es diesmal einen herben Rückgang zu verzeichnen. Viele der jahrelang Beteiligten waren in diesem Jahr nicht mit dabei. Die Europameisterschaft am darauffolgenden Wochenende warf ihre Schatten voraus und einige der Frauen mussten auch verletzungsbedingt pausieren. Sie ließen es sich aber trotzdem nicht nehmen, als Zuschauer anzureisen.
Aufgrund der geringen Meldezahl stand für Veranstalterin Jutta Ludwig schon im Vorfeld der Gedanke im Raum, das Turnier ganz abzusagen. Nach den ersten Telefonaten war jedoch die Sache klar. Einstimmig hieß es jeweils am anderen Ende der Leitung: „Wir kommen trotzdem!“
Und so bewiesen die Bornaer Ausrichter Jutta & Sabine Ludwig sowie Bärbel Mühmel, dass man auch mit nur 8 Aktiven ein schönes und anspruchsvolles Turnier gestalten kann. Die Standardgewichts- und Altersklassen wurden außen vor gelassen und es wurde in zwei Gruppen gekämpft. Nach Beendigung der regulären Kämpfe fanden sich erneut einige Freundschaftsbegegnungen.
Hier standen sich Titelträgerinnen der WM und Neueinsteigerinnen gegenüber und trotzdem die Erfahrungen weit auseinander lagen, hatten alle viel Freude an dem Turnier.
Als Ehrengaben erhielten die Beteiligten Urkunden, Konfekt und natürlich frische Bornaer Zwiebeln. In gemütlicher Runde ließen die Damen im Anschluss den Nachmittag bei der inzwischen schon zur Tradition gewordenen Weinverkostung mit Claudia Rieger ausklingen.

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2. Sandhasenpokal in Benshausen

Wieder einmal haben die Judoka zu einem Turnier in die neu renovierte Turnhalle nach Benshausen eingeladen. Ihrem Ruf folgten am 05. November 54 erwachsene Sportler aus ganz Thüringen und auch aus anderen Bundesländern. In einem familiären Ambiente stellten sich die 13 Damen und 41 Herren dem Kampf um interessante Siegerprämien. Das Erotik-Versandhaus Orion stellte diese zur Verfügung.

Unter dem Namen „Sandhasenpokal“ veranstaltet die erst zehnjährige Abteilung Judo des TSV 1883 Benshausen seit acht Jahren Turniere. Diese sportlichen Vergleiche für Kinder sind seitdem zu einem gut besuchten Traditionsereignis im Südthüringer Sportgeschehen geworden. Im vergangenen Jahr ergänzten die Sportler unter Führung Ihrer Trainer Ulrike und Andreas Will die Veranstaltungen um ein Breitensportturnier für Erwachsene. In diesem Bereich wird noch viel zu wenig angeboten, äußerte der Vorsitzende der Südthüringer Kreisunion, Hartmut Franz, bei der Siegerehrung. Mit Ideen und viel persönlichem Einsatz zeige der kleine Dorfverein, was auch mit einer kleinen Mannschaft zu schaffen sei. So mancher große Verein könne sich daran ein Beispiel nehmen, lobte Hartmut Franz. Er selbst wurde vor kurzem für seine Verdienste im Judosport mit dem 6.Dan (Großmeister-Grad) ausgezeichnet. Auch die Benshäuser ehrten ihn mit einem kleinen Präsent.

Im Wettkampf zeigten die Sportler, wie beim Ringen um den ersten Platz Fairness und Können im Vordergrund stehen können. Große und auch kleine Zuschauer staunten über ausgefeilte Techniken und sportliche Leistungen im Breitensportbereich. Manchmal brauste spontan Beifall auf. Für die Qualität sprach auch, dass alle mehr als 70 Kämpfe verletzungsfrei blieben.

Die Benshäuser Trainer konnten dieses Jahr zwar selbst nur einen Kämpfer auf die Matte stellen. Dennis Neukirch erwies sich als Jüngster trotzdem als ebenbürtiger Gegner in seiner Gruppe. Durch eine schnelle Selbstfalltechnik überraschte er sowohl Publikum wie auch seinen Gegner. Die Platzierung musste in dieser Gruppe am Ende durch eine Gewichtsregelung ermittelt werden.

Die teilnehmenden Vereine lobten alle den Veranstalter, den Wettkampf sowie die Benshäuser Sporthalle und unterstützten dies durch einen Extra-Beifall nach der Siegerehrung. Für das kommende Jahr kündigten viele schon ihre erneute Teilnahme an.

Im Turnier wurde nicht nur einmal gefragt, warum das eigentlich der „Sandhasenpokal“ ist.
In früheren Zeiten war es manchmal üblich, dass die Einwohner der Dörfer sich „Spitznamen“ gaben, oder erhielten, die sich auf eine Eigenschaft oder geographische Lage bezogen. Der Boden ist in der Region sehr sandhaltig und durch Wasserüberflutungen wurde der feine rötliche Kies auf die Straßen, Äcker und Wiesen geschlämmt. Die Bauern mussten sich auf diesen sandigen Äckern herum plagen. Weil das emsige Getue aussah, als wären die Hasen über die Äcker gerannt, kamen die Benshäuser zu ihrem bis heute noch bekannten Spitznamen „Sandhasen“.
(gekürzt von www.kvb-ev.de, mit freundlicher Genehmigung von H.Hiob)

Vielleicht noch etwas zu den Organisatoren Ulrike und Andreas Will. Sie sind 1999 in das Thüringer Dorf gezogen, welches „berüchtigt“ ist dafür, dass dort schwer Fuß zu fassen sei. Man bleibt eben immer ein „Zugezogener“. 2001 gründeten sie im Rahmen des TSV 1883 Benshausen e.V. eine Judogruppe, in der seitdem recht konstant zwischen 30 und 40 Mitgliedern trainieren. Beginnend mit Kindern entwickelte sich mit der Zeit auch eine aktive Jugendgruppe, aus der mittlerweile schon Kampfrichter, Trainer und Dan-Träger hervorgegangen sind. 2010 wurde das Ehepaar, deren drei Kinder übrigens auch aktive Judoka sind, zum Prinzenpaar des Karneval in Benshausen für die 47.Session gekürt. Es war das erste Paar in diesem Dorf in der fast 50-jährigen Geschichte des Vereins, welche beide nicht im Dorf geboren waren. „Nebenbei“ agiert Ulrike auch noch als Gemeinderätin. Allerdings steht der Judosport bei beiden immer an erster Stelle.

Andreas Will
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2. Offener Pfälzer „OLDIES“ - Cup

Am 29. Oktober fand in in Landau ein "Bodenrandori-Turnier" statt. Trotz dass es laut Ausschreibung erst der 2. Pfälzer Oldies Cup war, bewies der Veranstalter viel Organisationstalent und Erfahrung. Alles lief wie geschmiert. Die einzelnen Kategorien wurden nicht in Altersklassen sondern in gewichtsnahe Vierergruppen eingeteilt. Viele junge Judokas konnten mit ihrer enormen Vitalität, Kraft und Kondition gegen die älteren Füchse, die mit viel Erfahrung und technisch-taktischen Tricks gerüstet waren, antreten.
Ein schönes Beispiel war Walter Trapp (Jahrgang 47), der seine drei mindestens 20 Jahre jüngeren Gegner mit viel Geduld, auf den richtigen Moment wartend, mit sauberen Techniken auf Ippon besiegte. Wohlgemerkt alle drei!
Jeder Teilnehmer hatte 3 Kämpfe und konnte sich anschließend noch für ein gemischtes Randori anmelden.

Parallel zum Pfälzer Oldies Cup fand zur gleichen Zeit ein Judoturnier für Behinderte statt. Es waren sehr schöne Momente von besonderem Wert, dass wir zwar auf getrennten Matten kämpften aber doch gemeinsam eine wunderschöne Veranstaltung erlebten.

Sándor Czentye
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Scottish Open 2011

Ein wahrlich nicht alltägliches Wochenende liegt hinter den „Alten Hasen“ des Judo-Sport-Club Saalfeld. Der Einladung ihres Freundes Jim Birnie folgend, verbrachten sie einige Tage im schottischen Motherwell. Dort kämpften sie in der Kategorie der Masters um die Medaillen der Scottish Open.
Nach langer Vorbereitung ging es dann am 21.10. für Andreas Stumpf, Heiko Gastrop, Karl-Heinz Coburger und Norbert Zapf endlich los. Zuerst mit dem Flieger von Memmingen nach Edinburgh, von dort aus mit dem Mietwagen Richtung Glasgow bis Motherwell. Hierbei galt es schon die ersten „Kämpfe“ zu bestehen. Mit dem britischen Linksverkehr, Lenkrädern die auf der „falschen“ Seite montiert sind und Navis, die ihren Job nicht gerade vorbildlich taten. Aber Ende gut alles gut. Nach einer kleinen Odyssee wurde das Hotel gefunden. Dort kam angesichts der zahlreich anwesenden Judokas, Trainer und Kampfrichter aus Schweden, Italien, Dänemark sowie allen Teilen Großbritanniens schon echtes Judofeeling auf. Am Samstag ging es dann mit dem Shuttlebus zum Raivenscraig-Sport-Center, wo auch schon Ralf Großmann aus Bad Vilbel sowie viele britische Freunde wie James McKelvie, Jim Birnie und John Watt auf die Ankömmlinge vom Kontinent warteten. Die Organisatoren vom schottischen Judoverband hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Alles war bestens vorbereitet, so dass sich die Kämpfer voll auf das Geschehen auf den Matten und der mitgereiste „Fanblock“ auf das Anfeuern und Fotografieren konzentrieren konnten.

Beste Voraussetzungen, die sich am Ende des Tages auch in Edelmetall auszahlen sollten. Silber erkämpfte Karl-Heinz Coburger, der in der Gew -90kg nach über 25 Jahren sein Comeback auf der Wettkampf-Tatami gab und dabei James Birnie mit Ippon besiegte. Sorry Jim, I hope we can stay friends nevertheless! Bronzemedaillen erkämpften Heiko Gastrop (-81kg) und Norbert Zapf (-100kg). Beide setzten sich in ihren Pools klar durch, mussten sich aber im Halbfinale geschlagen geben. Die undankbare „hölzerne“ Medaille ging an Andreas Stumpf (-66kg). Andreas, der Judo erst seit 2 Jahren betreibt, stellte sich der Konkurrenz, die in seiner Gewichtsklasse ausschließlich aus erfahrenen Danträgern bestand, nahm den Kampf beherzt an und war dabei nicht chancenlos. Zur Medaille fehlte ihm lediglich das sprichwörtliche Quäntchen Glück und etwas mehr Wettkampferfahrung. Ralf Großmann hatte es in der Gewichtsklasse +100kg an diesem Tag mit dem größten Starterfeld zu tun. Denn sage und schreibe 12 „alte Recken“ traten im Schwergewicht an und lieferten sich bemerkenswerte Kämpfe. Ralf erwischte eine schwere Auslosung, verlor den ersten Kampf knapp und musste sich auch in der Hoffnungsrunde geschlagen geben.

Abseits der Matte wurden viele alte Freundschaften vertieft, neue geschlossen und jede Menge Fachwissen ausgetauscht.
Das „See you back next year ?!“ beim Abschied war mehr als Smalltalk, sondern kam von Herzen.
Und so möchte ich antworten: “I hope so my friends, I hope so!“

Norbert Zapf
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Bayrische Bodenkampfmeisterschaft

Am Samstag den 22.10.2011 fand beim TV 1848 Erlangen die diesjährige Bodenmeisterschaft des Bayerischen Judoverbandes statt.
Trotz herrlichem sonnigem Herbstwochenende mit gleichzeitig mehreren zusätzlichen hochkarätigen Judoveranstaltungen haben sich 73 Teilnehmer mit teilweise riesigen Anfahrtswegen aus Bayern, unserem Nachbarbundesland Sachsen-Anhalt, sowie Österreich, Ungarn und sogar Amerika zu der Veranstaltung, eingefunden.
Dies zeigte wieder einmal, dass der Bodenkampf im Judo Tradition und eine feste Größe für viele Judokas ist. Hierfür ein besonderer Dank den Athleten für ihre Begeisterung und Motivation durch alle Altersklassen von U17-Neulingen bis ins fortgeschrittene Ü45-Alter.
Je vielfältiger und bunter das Teilnehmerfeld desto interessanter, vielfältiger und facettenreicher auch für alle Beteiligten die dargebotenen Techniken getreu dem Judoprinzip zum gegenseitigen Wachstum und Wohlergehen.

Hervorragend gesteuert wurde das Ganze, wie schon im Vorjahr, von einem souveränen Kampfrichterteam um den Hauptkampfrichter Hinnerk Hagenah mit dem richtigen Gefühl und Sachverstand für Bodenaktionen und somit auch eine von größeren Verletzungen freie Veranstaltung mit viel Spaß und Schweiß für alle Teilnehmer.
Ein besonderes Lob an den ausrichtenden Verein TV 1848 Erlangen, der mit Klaus Lohrer im multifunktionalen Einmannbetrieb die gesamte Organisation und Durchführung durch meinen krankheitsbedingten Teilausfall zu managen hatte und dies auch mit vorbildlicher Ruhe und Übersicht bewältigte.
Ein besonderer Dank auch wieder an die Familie Baur, diesmal nicht als Ausrichter, sondern als überragende Teilnehmer- und Gewinnerfamilie. Hierfür ist eine besondere Hervorhebung längstens fällig.

Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten und Teilnehmer für die gelungene Veranstaltung, verbunden mit der Bitte, jetzt schon mit der Werbung für die Veranstaltung nächstes Jahr zu beginnen damit wir die hunderter Teilnehmerzahl endlich mal überwinden.
Gleichzeitig der Aufruf an südbayerische Vereine sich für nächstes Jahr, 2012, zur Verfügung zu stellen und sich bei mir zu melden, danke.

Joachim Kröppel
für JudoPLUS30.de

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3. Masters Pujaut 30

Bereits zum 3. Mal trafen sich am 16.10. im südfranzösischen Pujaut ca. 50 Judokas um an den Masters Pujaut 30 teilzunehmen. Im Sportkomplex des Gymnasiums „Jean Vilard“ kämpften die über 40-jährigen auf 2 Matten. Der Veranstalter Paul Chassilian und seine Frau kümmerten sich liebevoll um ihre Gäste und gemeinsam mit ihren Vereinskollegen organisierten sie die Veranstaltung perfekt. Einziger Wermutstropfen: kurzfristig wurde nur in eine Altersklasse und vier Gewichtsklassen unterteilt. So wurden zwar ausreichend Begegnungen ermöglicht, jedoch waren die leichteren Judoka und vor allem die älteren sehr benachteiligt.
Doch abseits der großen Veranstaltungen war es ein sehr schönes und fast schon familiäres Event. Der Weg nach Pujaut ist weit, doch er lohnt sich. Und wenn man noch eins, zwei Tage mehr einplant, hat man auch die Gelegenheit, die wundervolle Gegend und den hervorragenden französischen Wein zu genießen.

Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de

6. Internationale Tübinger Judo-Schulsport-Fortbildung

Nunmehr schon zum sechsten Mal trafen sich Anfang Oktober in Tübingen über 100 Judoka - knapp die Hälfte davon Lehrerinnen und Lehrer, der Rest Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer - und hatten drei Tage viel Spaß auf der Judomatte. Judoka von Kiel bis Konstanz sowie aus Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien und Polen waren vertreten. Das Programm richtete sich sowohl an Neueinsteiger wie auch an Fortgeschrittene.

Referenten: v. l. n. r.: Markus Swierkot, Ulrich Klocke, Pierre Schmitz, Gunther Bischof, Neil Adams, Niki Adams, Joachim Gehrig, Volker Gößling, Wolfgang Fanderl und Steffi Gößling

Als Lehrer fungierte in diesem Jahr zum zweiten Mal Neil Adams (8. Dan, zweifacher Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen, Weltmeister und WM-Dritter sowie 5facher Europameister), der demonstrierte, wie Wurftechniken optimiert werden können und aktuelle Entwicklungen im internationalen Wettkampfjudo aufzeigte. Seine Frau Niki Adams (8fache Kanadische Meisterin und Olympiateilnehmerin in Atlanta 1996) begeisterte die Teilnehmer mit funktionalem Training mit Pezzibällen und Einheiten zum Grundlagentraining im Judounterricht. Auch Gunther Bischof (7. Dan) referierte über aktuelle Wettkampftechniken aus dem Diagonalgriff sowie zum Thema "Übergänge Stand - Boden" und "Fußfegetechniken mit Kombinationen", Ulrich Klocke (7. Dan) zeigte den Teilnehmern die mehrdimensionalen pädagogischen Potentiale im Judounterricht auf und zeigte, wie man mit älteren Judoka sinnvoll trainieren kann. Selbstverteidigungs-Experte Markus Swierkot (7. Dan Jiu-jitsu, 4. Dan Judo) zeigte in spielerischer Art und Weise, wie man mit einfachen Techniken eine wirksame Verteidigung erreichen kann. Volker Gößling (6. Dan) und seine Frau Steffi (5. Dan) zeigten wettkampfrelevante Handlungskomplexe und Akrobatik auf der Judomatte. Japanologe Wolfgang Fanderl (5. Dan), Gründer und 1. Vorsitzender des Japan-Hilfe-Vereins Kuentai e.V., kehrte erst wenige Tage vor der Fortbildung aus Japan zurück und konnte den Teilnehmern in seinem Vortrag mit eindrucksvollen Bildern die immer noch dramatische Situation in Japan aufzeigen. Mehrere Teilnehmer nahmen dies zum Anlass Mitglied bei Kuentai e.V. (www.kuentai.de) zu werden. Organisator Joachim Gehrig (6. Dan) zeigte den Einsteigern, wie die erste Judostunde zu einem positiven Erlebnis werden kann. Ergänzend und bereichernd wirkten mit Pierre Schmitz, der das cross-fit-Training für Judoka leitete und Sportmediziner Dr. Rüdiger Henning, orthopädischer Berater des DOSB und Leiter der Sportmedizinischen Abteilung im Krankenhaus Sigmaringen mit seinem Vortrag "Judospezifische Sportverletzungen - Prävention und Rehabilitation.
Das gemeinsame Abendessen der Teilnehmer am Freitag und Samstag ermöglichte zusätzlich einen intensiven Erfahrungsaustausch und brachte viel Spaß.

Viele der Teilnehmer haben sich den Termin der "Siebten Internationalen Tübinger Judo-Schulsport-Fortbildung" im kommenden Jahr vom 05.-07.10.2012 bereits vorgemerkt. Doppelolympiasieger Waldemar Legien hat bereits zugesagt, nach Tübingen zu kommen. Unter der Leitung von Dr. Rüdiger Henning wird es einen Workshop zum funktionellen Tapen für Judoka geben.

Joachim Gehrig
für JudoPLUS30.de

XI. Internationale Polnische Meisterschaft

Am 17.09. war Sobótka bereits zum vierten Mal in Folge Austragungsort der Internationalen Polnischen Meisterschaft der Senioren Ü30. In einer weiträumigen Halle auf dem Gelände des örtlichen Gymnasiums trafen sich 106 Judokas aus Tschechien, der Slowakei, der Ukraine, Deutschland und dem Gastgeberland. Die Organisation der Veranstaltung war in gewohnter Weise gut. Einziges Manko: Alle Begegnungen fanden auf nur einer Matte statt. Die Kampfzeit betrug 4 Minuten und auch ein Golden Score wurde über die volle Zeit ausgetragen. Dadurch zogen sich die Wettkämpfe von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr hin, für den Einen oder Anderen eine wahre Geduldsprobe.
Für die Platzierten war jedoch die Siegerehrung eine echte Entschädigung. Neben den Urkunden gab es wunderschöne, hochwertige Medaillen, die mit Namen und Kategorie graviert waren. Der älteste Teilnehmer wurde mit einem Sonderpokal geehrt.

Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de

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Besucher seit 01.08.2007 letztes Update: 16.01.2012 © Cornelia Köcher 2007-2012