50 Oldies hatten sich in diesem Jahr zum Oldiecup der HNT Hamburg
eingefunden. Anscheinend war die Fussball WM doch eine zu große
Konkurrenz, denn im letzten Jahr waren es ein paar mehr Teilnehmer.
Zum ersten Mal war dieses Turnier auch international besetzt, dank
Teilnehmern aus Dänemark, die das Starterfeld mit Judoka aus
Berlin, Sachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Bremen und Hamburg ergänzten.
Auch in diesem Jahr konnte man interessante Kämpfe sehen und
natürlich wurden die Sieger und Platzierten wieder mit Ehrenpreisen
beschenkt, die in großer Zahl von Geschäftsleuten aus dem
Raum des Veranstalters HNT gesponsert wurden. Da
die KG Berlin im letzten Jahr den Wanderpokal der Oldies zum 3. Mal
erkämpfte und er damit in deren Besitz überging, gab es
2010 einen neuen Pokal und der glückliche Sieger war dieses Mal
die KG Nord mit 98 Punkten, die endlich einmal die Berliner mit 51
Punkten abhängen konnten. Einen 3. Platz belegte PSV Bochum.
Auch der Ausrichter HNT startete mit 3 Teilnehmern und konnte einen
hervorragenden 4. Platz unter 21 Mannschaften belegen. Überragend
auf Seiten der HNT Judoka war Evgeni Lorenz, der seine beiden Kämpfe
nicht nur souverän, sondern auch technisch einmalig perfekt mit
seinem tiefen Seoi Nage beherrschte.
Zum Abschluss kamen noch viele Teilnehmer zum gemeinsamen Grillen
vor der Halle zusammen - eine gelungene Veranstaltung, die wiederum
einen netten Abschluss bei Würstchen, Fleisch und Getränken
fand.
Der Judo und Kampfsportclub Rostock veranstaltete am ersten Juniwochenende
den Internationalen KESO-Ostsee-Cup in allen Altersklassen. In diesem
Jahr war zudem Premiere für die Judokas Ü30. Bei der 1.
Auflage stellten sich immerhin 35 reifere Damen und Herren aus Berlin,
Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein
der neuen Herausforderung. Bei den Männern war jede Gewichtsklasse
mit mindestens 3 Judokas besetzt, bei den Frauen wurden aus den 6
Teilnehmerinnen 2 Gewichtsklassen gebildet.
Vorher nutzten zahlreiche Oldies die Gelegenheit, sich mit der jüngeren
Altersklasse der Männer zu messen und sie sahen gar nicht so
schlecht aus.
Bestens organisiert verlief die Veranstaltung sehr zügig. Die
Wettkämpfe fanden auf 4 Matten statt und bereits um 14.30 Uhr
war das Turnier beendet. Die Platzierten wurden mit Pokalen geehrt.
Im kommenden Jahr will der Veranstalter mindestens 3 Altersklassen
über 30 einführen, so dass auch ältere Jahrgänge
den Weg nach Rostock finden.
Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de
IJF Grand Masters Championships
Impressionen von den IJF Grand Masters in Budapest von Serge Furlan:
Anlässlich der Internationalen Slowakischen Meisterschaft am
1. Mai konnten die Gastgeber aus Povaská Bystrica Teilnehmer
aus 7 Nationen begrüßen. Judokas aus Tschechien, Ungarn,
Polen Österreich, Kuba, Deutschland und der Slowakei waren angereist.
Sparta Povaská Bystrica richtete diese Veranstaltung
nun schon zum dritten Mal in Folge aus.
Hervorragend organisiert ging dieses Event sehr zügig über
die Bühne. Man lieferte sich faire und spannende Kämpfe.
Die Siegerpreise waren sehr anspruchsvoll. Neben Medaillen und Urkunden
erhielt jeder Platzierte einen Pokal.
Die Gastfreundschaft der Slowakischen Gastgeber ging weit über
die fürsorgliche Betreuung insbesondere der ausländischen
Gäste hinaus.
Im Anschluss an die Meisterschaft waren alle Teilnehmer zu einer Grillparty
in einem nahe gelegenen Camp inmitten der wunderschönen Landschaft
des Maninska Tiesnava eingeladen. Mit Wein, Bier und diversen Grillspezialitäten
ließ man den Nachmittag ausklingen.
Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de
7. Offene Meisterschaft von Tours
Diese wunderschönen Impressionen von der Offenen Meisterschaft in
Tours am 17. und 18.04.2010 hat uns Serge Furlan zur Verfügung
gestellt. Vielen Dank, Serge!
Deutsche Meisterschaften der Senioren Ü30 in Heilbronn
Am 17.04.10 fanden in der Sporthalle auf der Schanz in Heilbronn
die Deutschen Meisterschaften der Senioren Ü30 statt.
Die nunmehr 6. Auflage dieser Veranstaltung wurde vom Württembergischen
Judo-Verband in Kooperation mit der TSG Backnang und dem FC Seiko
Heilbronn-Kirchhausen ausgerichtet. Die Heilbronner boten den Teilnehmern
und Zuschauern ein exzellent organisiertes Event, wenngleich die Halle
etwas klein war und es an Aufwärmmöglichkeiten fehlte. Peter
Freese, Präsident des Deutschen Judobundes eröffnete die
Veranstaltung.
Die Wettkämpfe wurden auf vier Matten ausgetragen und gestalteten
sich sehr fair. Aber
die neue "Beinfasser"-Regelung hat so manchen bitteren Beigeschmack
hinterlassen. So wurde zum Teil in eigentlich ganz normalen Kampfsituationen
ein Hansoku-Make gegeben.
Die Siegerehrungen in der Aula durchzuführen war sicher ein enormer
Zeitgewinn und zur Einhaltung des Zeitplans zweifellos nötig.
Dies schmälerte jedoch schon etwas den feierlichen Rahmen einer
solchen Zeremonie.
Mit insgesamt 379 Judokas aus ganz Deutschland, davon 63 Frauen, konnte
der Teilnehmerrekord vom letzten Jahr nicht gebrochen werden. In der
Medaillenwertung lag Bayern klar vorn, gefolgt von Nordrhein-Westfalen
auf dem zweiten und Württemberg auf dem dritten Platz.
Am
10.04.2010. wurde nun schon zum 12.Mal in Budapest die Internationale
Ungarische Seniorenmeisterschaft ausgetragen. Wie auch in den Jahren
zuvor war das internationale Interesse sehr groß. Teilnehmer
aus 14 Ländern waren am Start, insgesamt über 230 Judokas!
Zirka 25 km von Budapest entfernt in Százhalombatta, in einem
großen, nagelneuen Büro- und Konferenzkomplex, fand diese
Meisterschaft nun schon zum 2. Mal statt. Die Wettkämpfe wurden
auf 3 Matten in der weiträumigen Konferenz-Halle ausgetragen.
Der Zeitplan konnte zügig eingehalten werden. Gleich nach dem
Wiegen und der Auslosung begannen die Wettkämpfe um zirka 11.00
Uhr. Auf allen drei Matten wurden spannende Kämpfe gezeigt, wunderschöne
Aktionen und technische Highlights in Szene gesetzt. Die von 30 Jahre
bis über 70 Jahre alten Teilnehmer waren in Höchstform.
So konnte ein 70 Jahre alter Judoka mit Tomoe Nage gewinnen. Ich glaube,
das sagt alles. Die vielen Teilnehmer aus ganz Europa und Kanada,
aus Finnland, Belgien, Italien, der Schweiz und aus den Nachbarländern
Ungarns konnten schon einander wie gute Freunde begrüßen
und trotz Sprachbarrieren mühelos neue Bekanntschaften und Freundschaften
schließen. Judo spricht nur eine Sprache, meiner Meinung nach
das Allerwichtigste.