11. Bornaer Zwiebelturnier
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2. Sandhasenpokal in BenshausenWieder einmal haben die Judoka zu einem Turnier in die neu renovierte Turnhalle nach Benshausen eingeladen. Ihrem Ruf folgten am 05. November 54 erwachsene Sportler aus ganz Thüringen und auch aus anderen Bundesländern. In einem familiären Ambiente stellten sich die 13 Damen und 41 Herren dem Kampf um interessante Siegerprämien. Das Erotik-Versandhaus Orion stellte diese zur Verfügung. Unter dem Namen Sandhasenpokal veranstaltet die erst zehnjährige Abteilung Judo des TSV 1883 Benshausen seit acht Jahren Turniere. Diese sportlichen Vergleiche für Kinder sind seitdem zu einem gut besuchten Traditionsereignis im Südthüringer Sportgeschehen geworden. Im vergangenen Jahr ergänzten die Sportler unter Führung Ihrer Trainer Ulrike und Andreas Will die Veranstaltungen um ein Breitensportturnier für Erwachsene. In diesem Bereich wird noch viel zu wenig angeboten, äußerte der Vorsitzende der Südthüringer Kreisunion, Hartmut Franz, bei der Siegerehrung. Mit Ideen und viel persönlichem Einsatz zeige der kleine Dorfverein, was auch mit einer kleinen Mannschaft zu schaffen sei. So mancher große Verein könne sich daran ein Beispiel nehmen, lobte Hartmut Franz. Er selbst wurde vor kurzem für seine Verdienste im Judosport mit dem 6.Dan (Großmeister-Grad) ausgezeichnet. Auch die Benshäuser ehrten ihn mit einem kleinen Präsent. Im Wettkampf zeigten die Sportler, wie beim Ringen um den ersten Platz Fairness und Können im Vordergrund stehen können. Große und auch kleine Zuschauer staunten über ausgefeilte Techniken und sportliche Leistungen im Breitensportbereich. Manchmal brauste spontan Beifall auf. Für die Qualität sprach auch, dass alle mehr als 70 Kämpfe verletzungsfrei blieben. Die Benshäuser Trainer konnten dieses Jahr zwar selbst nur einen
Kämpfer auf die Matte stellen. Dennis Neukirch erwies sich als
Jüngster trotzdem als ebenbürtiger Gegner in seiner Gruppe.
Durch eine schnelle Selbstfalltechnik überraschte er sowohl Publikum
wie auch seinen Gegner. Die Platzierung musste in dieser Gruppe am
Ende durch eine Gewichtsregelung ermittelt werden. Im Turnier wurde nicht nur einmal gefragt, warum das eigentlich der
Sandhasenpokal ist. Vielleicht noch etwas zu den Organisatoren Ulrike und Andreas Will. Sie sind 1999 in das Thüringer Dorf gezogen, welches berüchtigt ist dafür, dass dort schwer Fuß zu fassen sei. Man bleibt eben immer ein Zugezogener. 2001 gründeten sie im Rahmen des TSV 1883 Benshausen e.V. eine Judogruppe, in der seitdem recht konstant zwischen 30 und 40 Mitgliedern trainieren. Beginnend mit Kindern entwickelte sich mit der Zeit auch eine aktive Jugendgruppe, aus der mittlerweile schon Kampfrichter, Trainer und Dan-Träger hervorgegangen sind. 2010 wurde das Ehepaar, deren drei Kinder übrigens auch aktive Judoka sind, zum Prinzenpaar des Karneval in Benshausen für die 47.Session gekürt. Es war das erste Paar in diesem Dorf in der fast 50-jährigen Geschichte des Vereins, welche beide nicht im Dorf geboren waren. Nebenbei agiert Ulrike auch noch als Gemeinderätin. Allerdings steht der Judosport bei beiden immer an erster Stelle. Andreas Will |
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2. Offener Pfälzer OLDIES - CupAm 29. Oktober fand in in Landau ein "Bodenrandori-Turnier"
statt. Trotz dass es laut Ausschreibung erst der 2. Pfälzer Oldies
Cup war, bewies der Veranstalter viel Organisationstalent und Erfahrung.
Alles lief wie geschmiert. Die einzelnen Kategorien wurden nicht in
Altersklassen sondern in gewichtsnahe Vierergruppen eingeteilt. Viele
junge Judokas konnten mit ihrer enormen Vitalität, Kraft und
Kondition gegen die älteren Füchse, die mit viel Erfahrung
und technisch-taktischen Tricks gerüstet waren, antreten. Sándor Czentye |
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Scottish Open 2011Ein wahrlich nicht alltägliches Wochenende liegt hinter den
Alten Hasen des Judo-Sport-Club Saalfeld. Der Einladung
ihres Freundes Jim Birnie folgend, verbrachten sie einige Tage im
schottischen Motherwell. Dort kämpften sie in der Kategorie der
Masters um die Medaillen der Scottish Open.
Beste Voraussetzungen, die sich am Ende des Tages auch in Edelmetall auszahlen sollten. Silber erkämpfte Karl-Heinz Coburger, der in der Gew -90kg nach über 25 Jahren sein Comeback auf der Wettkampf-Tatami gab und dabei James Birnie mit Ippon besiegte. Sorry Jim, I hope we can stay friends nevertheless! Bronzemedaillen erkämpften Heiko Gastrop (-81kg) und Norbert Zapf (-100kg). Beide setzten sich in ihren Pools klar durch, mussten sich aber im Halbfinale geschlagen geben. Die undankbare hölzerne Medaille ging an Andreas Stumpf (-66kg). Andreas, der Judo erst seit 2 Jahren betreibt, stellte sich der Konkurrenz, die in seiner Gewichtsklasse ausschließlich aus erfahrenen Danträgern bestand, nahm den Kampf beherzt an und war dabei nicht chancenlos. Zur Medaille fehlte ihm lediglich das sprichwörtliche Quäntchen Glück und etwas mehr Wettkampferfahrung. Ralf Großmann hatte es in der Gewichtsklasse +100kg an diesem Tag mit dem größten Starterfeld zu tun. Denn sage und schreibe 12 alte Recken traten im Schwergewicht an und lieferten sich bemerkenswerte Kämpfe. Ralf erwischte eine schwere Auslosung, verlor den ersten Kampf knapp und musste sich auch in der Hoffnungsrunde geschlagen geben. Abseits der Matte wurden viele alte Freundschaften vertieft, neue
geschlossen und jede Menge Fachwissen ausgetauscht. Norbert Zapf |
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Bayrische Bodenkampfmeisterschaft
Hervorragend gesteuert wurde das Ganze, wie schon im Vorjahr, von
einem souveränen Kampfrichterteam um den Hauptkampfrichter Hinnerk
Hagenah mit dem richtigen Gefühl und Sachverstand für Bodenaktionen
und somit auch eine von größeren Verletzungen freie Veranstaltung
mit viel Spaß und Schweiß für alle Teilnehmer. Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten und Teilnehmer für
die gelungene Veranstaltung, verbunden mit der Bitte, jetzt schon
mit der Werbung für die Veranstaltung nächstes Jahr zu beginnen
damit wir die hunderter Teilnehmerzahl endlich mal überwinden. Joachim Kröppel |
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3. Masters Pujaut 30Bereits zum 3. Mal trafen sich am 16.10. im südfranzösischen
Pujaut ca. 50 Judokas um an den Masters Pujaut 30 teilzunehmen. Im
Sportkomplex des Gymnasiums Jean Vilard kämpften
die über 40-jährigen auf 2 Matten. Der Veranstalter Paul
Chassilian und seine Frau kümmerten sich liebevoll um ihre Gäste
und gemeinsam mit ihren Vereinskollegen organisierten sie die Veranstaltung
perfekt. Einziger Wermutstropfen: kurzfristig wurde nur in eine Altersklasse
und vier Gewichtsklassen unterteilt. So wurden zwar ausreichend Begegnungen
ermöglicht, jedoch waren die leichteren Judoka und vor allem
die älteren sehr benachteiligt. Heiko Köcher |
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6. Internationale Tübinger Judo-Schulsport-FortbildungNunmehr schon zum sechsten Mal trafen sich Anfang Oktober in Tübingen über 100 Judoka - knapp die Hälfte davon Lehrerinnen und Lehrer, der Rest Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer - und hatten drei Tage viel Spaß auf der Judomatte. Judoka von Kiel bis Konstanz sowie aus Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien und Polen waren vertreten. Das Programm richtete sich sowohl an Neueinsteiger wie auch an Fortgeschrittene.
Als Lehrer fungierte in diesem Jahr zum zweiten Mal Neil
Adams (8. Dan, zweifacher Silbermedaillengewinner bei Olympischen
Spielen, Weltmeister und WM-Dritter sowie 5facher Europameister),
der demonstrierte, wie Wurftechniken optimiert werden können
und aktuelle Entwicklungen im internationalen Wettkampfjudo aufzeigte. Seine
Frau Niki Adams (8fache Kanadische Meisterin und Olympiateilnehmerin
in Atlanta 1996) begeisterte die Teilnehmer mit funktionalem Training
mit Pezzibällen und Einheiten zum Grundlagentraining im Judounterricht.
Auch Gunther Bischof (7. Dan) referierte über aktuelle Wettkampftechniken
aus dem Diagonalgriff sowie zum Thema "Übergänge Stand
- Boden" und "Fußfegetechniken mit Kombinationen",
Ulrich Klocke (7. Dan) zeigte den Teilnehmern die mehrdimensionalen
pädagogischen Potentiale im Judounterricht auf und zeigte, wie
man mit älteren Judoka sinnvoll trainieren kann. Selbstverteidigungs-Experte
Markus Swierkot (7. Dan Jiu-jitsu, 4. Dan Judo) zeigte in spielerischer
Art und Weise, wie man mit einfachen Techniken eine wirksame Verteidigung
erreichen kann. Volker Gößling (6. Dan) und seine Frau
Steffi (5. Dan) zeigten wettkampfrelevante Handlungskomplexe und Akrobatik
auf der Judomatte. Japanologe Wolfgang Fanderl (5. Dan), Gründer
und 1. Vorsitzender des Japan-Hilfe-Vereins Kuentai e.V., kehrte erst
wenige Tage vor der Fortbildung aus Japan zurück und konnte den
Teilnehmern in seinem Vortrag mit eindrucksvollen Bildern die immer
noch dramatische Situation in Japan aufzeigen. Mehrere Teilnehmer
nahmen dies zum Anlass Mitglied bei Kuentai e.V. (www.kuentai.de)
zu werden. Organisator Joachim Gehrig (6. Dan) zeigte den Einsteigern,
wie die erste Judostunde zu einem positiven Erlebnis werden kann.
Ergänzend und bereichernd wirkten mit Pierre Schmitz, der das
cross-fit-Training für Judoka leitete und Sportmediziner Dr.
Rüdiger Henning, orthopädischer Berater des DOSB und Leiter
der Sportmedizinischen Abteilung im Krankenhaus Sigmaringen mit seinem
Vortrag "Judospezifische Sportverletzungen - Prävention
und Rehabilitation.
Viele der Teilnehmer haben sich den Termin der "Siebten Internationalen Tübinger Judo-Schulsport-Fortbildung" im kommenden Jahr vom 05.-07.10.2012 bereits vorgemerkt. Doppelolympiasieger Waldemar Legien hat bereits zugesagt, nach Tübingen zu kommen. Unter der Leitung von Dr. Rüdiger Henning wird es einen Workshop zum funktionellen Tapen für Judoka geben. Joachim Gehrig |
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XI. Internationale Polnische Meisterschaft
Heiko Köcher |
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| Besucher seit 01.08.2007 | letztes Update: 16.01.2012 | © Cornelia Köcher
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