JudoPLUS30 - ARCHIV Seite 2

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Offene Landesmeisterschaft der Frauen und Männer Ü30
in Sachsen-Anhalt

Am 17.09.2011 fanden in Tangermünde im Rahmen der Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen traditionell auch offenen Meisterschaften für Männer und Frauen über 30 Jahre statt. Die "üblichen Verdächtigen" waren natürlich anwesend, aber leider gab es zuvor keine Ausschreibung, was eine größere Anzahl von Teilnehmern verhinderte. So waren es leider nur ca. 20 Kämpfer in den beiden Klassen M1/F1 - über 30 Jahre und M2/F2 über 45 Jahre. Den Spaß haben sich die Oldies nicht verderben lassen und fast alle kämpften noch zusätzlich eine Altersklasse tiefer oder sogar bei den Männern und Frauen.

Nach langer Verletzungspause versuchte sich Olaf Rodewald als "Kampfschwein" gleich in drei Kategorien: kampfloser Sieger in seiner Altersklasse M1 bis 90 kg, Sieger außer Konkurrenz in der M1 über 90 kg und dann wurde er auch noch Landesmeister bei den Männer bis 90 kg.Insgesamt hatte er acht Kämpfe recht souverän gewonnen. Es wurde nur manchmal knapp, als er auf beiden Matten gleichzeitig aufgerufen wurde. Ich verteidigte zum dritten Mal in Folge meinen Landesmeistertitel in der M2 bis 73 kg - leider auch kampflos. Gekämpft habe ich dann ebenfalls außer Konkurrenz in der M1 bis 81 kg und mit zwei Siegen den virtuellen 1. Platz belegt. Zudem bin ich bei den Männern bis 73 kg noch Fünfter geworden - muss ich mir allerdings nicht wieder antun. Die gute Ausbeute der starken fünfköpfigen Wittenberger Delegation vervollständigte Ralf Rocktäschel mit jeweils einem 3. Platz in seiner Altersklasse M1 über 90 kg und bei den Männern über 90 kg. 

Wir sehen uns dann hoffentlich zahlreich zu unserem Andreas-Boenisch-Turnier in Wittenberg am 29. Oktober mit einem zusätzlichen kulturellen Tag!

Harald "Burmi" Fungk
für JudoPlus30.de

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European Masters Games 2011

Am 13.09.11 griffen die Judoka ins Geschehen der "European Master Games" 2011 in Lignano (Italien) ein. Es wurde in den Altersklassen M4 und M5 gekämpft. Den Kämpfen voraus gegangen war bei allen die allgemeine Registration und das übliche Willkommensprozedere. Hier gilt es festzustellen, dass die italienischen Sportfreunde eine hervorragende Organisationsarbeit geleistet haben. Kein Angestehe, kein Gedränge - alles ganz easy und relaxt. Zu den stattgefundenen Kämpfen ist anzumerken, dass auf Grund der teilweise zu geringen Teilnehmerstärke ganze Gewichtsklassen ausfielen und einzelne Kämpfer in andere Gewichtsklassen verteilt wurden. Das tat jedoch der Sache keinen Abbruch und so konnte man spannende und technisch gute Kämpfe sehen. Neben den Italienern taten sich insbesondere unsere österreichischen Freunde und natürlich auch die russischen vor. Insgesamt wurde es zu einem kurzweiligem Event, eingebettet in einem großartigem Sportfest!

Helge Tiede
für JudoPLUS30.de

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Lignano „European Master Games“ Teil 2

Am 14.09.2011 wurden die Wettkämpfe der Judokas fortgesetzt. An diesem Tag griffen die Männer der Altersklassen M1 bis M3, die Frauen und die Teams in das Geschehen ein. Für einige Kämpfer begann der Tag sehr früh am Morgen. Sie trafen auf Grund von kleineren Missverständnissen bereits um 9 Uhr zum Wiegen ein. Die Wettkämpfe begannen dann leider erst am Nachmittag.
Das lange Warten war etwas ermüdend. Trotz allem gab es spannende Kämpfe, bei denen wieder saubere und interessante Techniken gezeigt wurden. Für besonders gute Stimmung bei den deutschen Fans sorgten Mario Schult (M 3 -73 Kg) 1. Platz, Marcus Utzat (M 3 – 90Kg) 1.Platz, Anke Heidrich (F2 -52Kg) 2.Platz sowie Torsten Kröger (M2 -90Kg) 4.Platz.
Auch wenn der Tag schon fortgeschritten war, fand sich bei den Männern spontan ein deutsch - österreichisches Team, das sich sehr achtbar gegen die starke Konkurrenz aus Italien, Russland und der Türkei schlug. Der Lohn für gute Kämpfe und die Spontanität war der 3.Platz. Über die Bronze- Medaille freuten sich Peter Chudiz (-66Kg), Mario Schult (-73Kg), Andre Marcus (-81Kg), Torsten Kröger und Andreas Schlögel (-90Kg) sowie Marcus Utzat (+90Kg).
Bei den Frauen fand sich eben so spontan ein europäisches Team. Die Kämpferinnen aus Italien, Österreich, der Türkei sowie Deutschland schlugen die Konkurrenz aus der Toskana. Auch Anke Heidrich (-52Kg) freute sich über einen 1. Platz und die zweite Medaille des Tages.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Es war anstrengend, aber ein gut organisiertes Turnier, bei dem es spannende Kämpfe gab und neue Freundschaften geschlossen wurden. Ein besonderer Dank geht an Marcus, für seine Überzeugungsarbeit in Sachen Gewichtsklasse.

Anke Heidrich
für JudoPLUS30.de

VII. Internationale Tschechische Seniorenmeisterschaft

Der Judoclub Sokol Prag richtete am 10. September die 7. Internationale Tschechische Meisterschaft der Ü30 aus. Am Start waren Teilnehmer aus Ungarn, der Slowakei, Irland, Österreich, Kuba, Serbien, Kroatien, Polen, Deutschland und dem Gastgeberland. Die Meisterschaft wurde im altehrwürdigen Vereinshaus von Sokol Prag, das 1870 erbaut wurde, ausgetragen.
In diesem Jahr konnten die Veranstalter 156 Judokas begrüßen – ein absoluter Teilnehmerrekord, mit dem wohl niemand so ganz gerechnet hatte. Die Halle platzte aus allen Nähten und gab gerade mal Platz für 2 Matten her – zu klein für das unerwartet große Teilnehmerfeld. Trotz alledem gab sich der Veranstalter große Mühe, das Turnier so zügig wie möglich über die Bühne zu bringen.

In den zahlreichen Begegnungen wurde attraktives und nieveauvolles Judo geboten.
Gegen 18.00 Uhr wurden die Sieger geehrt. Neben Pokalen, Medaillen und Urkunden erhielten die Erstplatzierten der M8 einen Scheck über 1.000,- tschechische Kronen. Die drei deutschen Starter konnten jeweils eine Silbermedaille mit nach Hause nehmen.
Jiri Semecky, der Organisator dieser Meisterschaft, sagte zum Schluss, dass für 2012 eine größere Sporthalle gefunden werden muss.

Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de

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2. Mandy-Clemen-Gedenkturnier

Am 03. September fand in der Schmalkalder Hans-Dieter Clemen Sporthalle das 2. Mandy Gedenkturnier statt. Ca. 100 Judoka aus 22 Vereinen waren gekommen, um ihren ehemaligen Freund, Sportkameraden, Judolehrer oder Mitstreiter, Hans-Dieter Clemen, in Insider-Kreisen „Mandy“ genannt, zu ehren. Gekämpft wurde in den Altersklassen U20, U30, U45 und Ü45.
Angereist waren Athleten aus Thüringen, Hessen, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und eine 7-köpfige Delegation aus dem befreundeten Verein aus Koronco in Ungarn.
Neben den Aktiven waren auch viele Ehrengäste dabei, allen voran der Bürgermeister der Stadt Schmalkalden, Vertreter des Gesamtvereins, des Thüringer Judoverbandes sowie zahlreiche „alte“ Weggefährten Mandys.
Alle konnten spannende Kämpfe sehen. Der älteste und erfolgreichste Kämpfer bei den „Ü´s“ war der fast 70-jährige 4-fache Weltmeister Günther Schnürch aus Gotha, der es sich nicht nehmen ließ, zu Ehren von Mandy auf die Tatami zu gehen, oder Ronald Tschinke aus Schweina, der als mehrfacher Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften in diesem Altersbereich schon einige Erfolge aufzuweisen hat. Nicht zuletzt trumpfte gerade der Gastgeber im ü 45 – und u 45 Bereich mit Klaus-Peter Loch, Sandra Schatt, Petra Schaft, Angelika Kaupert, Claudia Lehmann und Björn Sondergeld mächtig auf.
Aber auch bei den U30-gern und den U20 Judoka hatte der Gastgeber sehr oft die Nase vorn. So konnten sich u.a. Danny Müller, Tobias Danz, Stefan Fleischmann, Alexander May, Stefan Hoffmann, Stefan Wolf, Norbert Börmel, Johannes Häfner oder Sebastian Ullrich auf dem Siegerpodest platzieren.
Auch im weiblichen Bereich hatte der SV Schmalkalden 04 e.V. die Oberhand. Nancy Gläser, Yvonne Schaft, Janina Gürth und Stephanie Günsch konnten sich als langjährige Athletinnen im U30–Bereich durchsetzen und vorne platzieren. Aber auch die Nachwuchskämpfer der U17 wie Theresa Döhrer, Vanessa Kaupert, Max Münch, Philipp Honauer und Marc Szurgot mischten bei den „Alten“ kräftig mit.
Sehr stark präsentierten sich im männlichen Bereich die Vertreter aus Saalfeld, im weiblichen Bereich die Damen aus Halle sowie die Kämpfer aus Koronco.

Am Ende erkämpften die Gastgeber mit deutlichem Vorsprung den Pokal des 2. Mandy-Gedenkturnier vor Saalfeld und Halle. Die Sportfreunde aus Koronco belegten Platz 4 und die hessischen Judoka aus Petersberg schafften einen sehr guten 5. Platz.
Ein gelungenes Turnier, das vor allem den verstorbenen „Mandy“ sehr stolz gemacht hätte.

Stefan Hoffmann
für JudoPLUS30.de

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World Police & Fire Games 2011

Ein Erlebnisbericht von Jürgen Wagner über die World Police & Fire Games vom 26. August bis 5. September in New York

Endlich habe ich etwas Zeit um zu schreiben und an alle daheim
gebliebenen viele Grüße aus New York zu senden.
Der Flug und die Taxifahrt zum Hotel haben sehr gut geklappt. Das Hotel ist super und liegt direkt am Broadway / Time Square.
Ca. 100 m von unserem Hotel ist das Hard Rock Cafe.
Trotzdem bekommen wir vom Strassenlärm nichts mit. Frühstück ist ebenso inklusive wie auch der Wein/Prosecco mit kleinem Käsebueffett am späten Nachmittag.

Nun zu den Spielen:
Laut Veranstalter sind rund 15.000 Sportler aus über 60 Ländern
gemeldet. Egal wo man sich in New York bewegt, sieht man Teilnehmer der Spiele.
Die Eröffnungsfeier war schlecht und dann wurde uns noch mitgeteilt, dass u.a. die Judokämpfe am Sonntag verschoben / gestrichen werden, da sich der Hurrican Irene angemeldet hatte.
Wir wurden in Midtown-Manhattan von Irene verschont, Lower Manhattan und andere Teile von New York / New Jersey waren überschwemmt.
Plötzlich sollten die Kämpfe komplett gestrichen werden. Womit der
Organisator aber wohl nicht gerechnet hatte, war, dass sich sehr viele Judokas beschwerten.
Nun wurde kurzfristig ein Meeting einberufen und die Judokas machten richtig trouble, sodass Dienstagabend die Wettkämpfe ab 18 Uhr stattfinden sollten.

Was geschah? Zunächst nichts.
Weit nach 20 Uhr starteten die Wettkämpfe, die Organisation war schrecklich. So hätte bei uns keine Kreisveranstaltung stattfinden dürfen.
Irgendwann war ich dran, Auftakt gewonnen, dann gegen einen Kanadier verloren und in der Trostrunde umstritten (mein Konterwurf wurde für den anderen bewertet) gegen einen Azerbaijaner ausgeschieden (alles so gegen Mitternacht). Die Judoveranstaltung endete gegen 03:00 Uhr (MORGENS).

Fazit:
7. Platz für mich, sehr starke Judokämpfe, es war ein hochklassiges Teilnehmerfeld aus der gesamten Welt , in allen Gewichts- und Altersklassen. Es war auf jeden Fall mehr für mich drin, aber ich kämpfte zu verkrampft und konnte meine Leistung nicht abrufen.

Meine Landsleute Uli Rothäusler aus Baden-Württemberg und Stefan Nierske aus Potsdam konnten sich hingegen deutlich besser platzieren.
Uli Rothäusler belegte in der Masterklasse bis 90 kg den 3. Platz und Stefan Nierske in der offenen Klasse bis 100 kg ebenfalls den 3. Platz. Uli hatte das kleine Finale um 02:00 Uhr in den Morgenstunden.

In zwei Jahren geht es in Belfast weiter. Und alle freuen sich darauf,
da die Gesamtorganisation der "sich selbst" hochjubelnden
Amerikaner grauenhaft ist.

Einen Tag nach den Kämpfen ging erst das Sightseeing-Programm los.
Freiheitsstatue (leider muss man ein Jahr vorher buchen, um auf die Krone zu kommen), Empire State Building, Top of the Rock, Brooklyn Bridge, Central Park usw., usw.
Zum Glück haben wir alle Lokalitäten direkt um die Ecke, sodass man nach den Sightseeing-Touren essen, trinken, ins Hotel stolpern und ins Bett fallen kann.

Wer nun meint, ich würde hier bleiben, der hat sich gewaltig geirrt.
Das beste Bier gibt es nur in "Good Old Germany" und wir kommen Mittwoch wieder.

 

 

Viele Grüße,

Jürgen Wagner
PSV Bochum
für JudoPLUS30.de

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Besucher seit 01.08.2007 letztes Update: 16.01.2012 © Cornelia Köcher 2007-2012