Am
06.02.2010 fand das diesjährige Generationenturnier des JC Halle
statt. Der Trend der letzten Jahre setzte sich fort und so konnte
ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Judoka aus 9 Bundesländern
sowie der Tschechischen Republik, Russland und Bosnien-Herzegowina
maßen sich in fairem Wettstreit. Das der zugrunde liegende Gedanke
des Turniers gern angenommen wurde, zeigt sich darin, dass in diesem
Jahr neben rund 50 Senioren 22 Familien am Start waren. Dies wurde
auch durch die Schirmherrin des Turniers, Frau D. Szabados (OB der
Stadt Halle), während ihrer Begrüßung ausdrücklich
gewürdigt. Frau Szabados ließ es sich auch nicht nehmen,
die ältesten Teilnehmer (G. Matuzek und A. Rohloff aus Berlin),
den jüngsten Teilnehmer (Noel Ken Strauch) und den Teilnehmer
mit der weitesten Anreise (A. Kalinin) auszuzeichnen. Am Ende war
die größte Familie auch die erfolgreichste Familie
Grüger vom VfB Hellerau-Klotzsche e.V. (6 Starter aus einer Familie!).
Zur Berichterstattung fanden sich diverse Medienvertreter ein. So
berichteten das Fernsehen des MDR, Halle TV und der Radiosender CORAX
über das Turnier. Als Fazit bleibt, dass es wieder einmal ein
schönes Turnier im Geist der Familie war.
Die Judosaison 2010 begann am 30.01. in Frankreich mit der 2. Auflage
der ERIMA Eurometropole Veteran Masters. 314 Teilnehmer aus 15 Nationen
fanden den Weg nach Lille. Das Veranstalterteam des Comité
Nord de Judo um Anthony Dange organisierte im Wasquehal Dojo eine
großartige Veranstaltung. Geboten wurde neben den Wettkämpfen
ein ausgedehntes Rahmenprogramm. So konnte man am Freitagabend nach
dem Wiegen im Mercure Lille Airport Hotel eine Performance der ganz
besonderen Art erleben. Musikalisch untermalt von Didier Guyot kreierte
der Maler Mathias
Duhamel ein Leinwandgemälde mit dem Titel Hajime
live auf der Bühne.
Zur Eröffnung der Eurometropole Masters am Samstagmorgen zeigte
eine Dance-Company eine spezielle und außergewöhnliche
Darbietung zum Thema Judo.
Von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr konnte man dann auf 5 Matten hochkarätiges
Judo in den einzelnen Altersklassen bewundern. Auch die Siegerehrungen
waren Höhepunkte. Die Platzierten erhielten neben den Medaillen
mit besonderem Motiv auch noch sehr schöne Ehrenpräsente
der Firma ERIMA.
Am Abend trafen sich viele Teilnehmer im Airport Hotel zum Dinner
Dance. Hier feierten Judokas aus verschiedenen Ländern ausgelassen
bis in die Nacht hinein.
Mein persönliches Fazit: ein wunderschönes Turnier mit einem
besonderen Flair. Der weite Weg hat sich gelohnt und ich nehme ihn
im nächsten Jahr gern ein zweites Mal auf mich.
TV-Beitrag
von MIDI SPORT (Wartet 30 Sekunden bis der TV Beitrag beginnt. Dann setzt den
Positionsmarker auf 10 Minuten. Hier beginnt der Beitrag über
die Eurometropole Masters.)
1. Offene internationale schleswig-holsteinische Oldiemeisterschaft
Am
05.12.09 fand in Flensburg ein langes und prall gefülltes Wettkampfjahr
seinen Abschluss. Auf dem Programm stand die 1. Offene internationale
schleswig-holsteinische Oldiemeisterschaft. Damit hat sich der
6. Landesverband dafür entschieden, der stark gestiegenen KämpferInnenanzahl
im Oldiebereich Rechnung zu tragen und für unsere Altersgruppe
eigene Meisterschaften durchzuführen. Dafür von dieser Stelle
unseren herzlichen Dank. Wie wir alle wissen, muss sich ein neues
Turnier erst einmal etablieren, zudem steht für etliche Judoka
momentan die Vorbereitung auf eine Dan-Prüfung im Brennpunkt.
Insofern verwundert es nicht, dass das Teilnehmerfeld überschaubar
war. Vom Ausrichter Peter Gehlmann mit viel Aufwand und viel Liebe
zum Detail (Danke Peter!) vorbereitet, war dieses Turnier gleichwohl
nach einhelliger Meinung einfach mal schön. Durch Absprache im
Vorfeld von Peter sichergestellt, hatte jeder ausreichend Kämpfe,
indem kombiniert wurde und Freundschaftskämpfe in der jeweiligen
AK gewichtsklassennah organisiert waren. Die Young-Oldies
hatten dies jedoch nicht unbedingt nötig, so starteten in der
Klasse bis 100 kg beispielsweise 5 Judoka. Wie in unserer Altersklasse
gewohnt, waren sehenswertes Judo gepaart mit Fairness die eigentliche
Belohnung für die Teilnahme. Trotzdem hatte der Veranstalter
keine Mühen gescheut und entließ die Platzierten reich
beschenkt! Neben der Medaille und der Urkunde erhielt jeder einen
riesen Weihnachtsmann (der bei so manchem umgehend bei dem anwesenden
Nachwuchs landete) und einen Kalender vom Sponsor Orion.
Dieser Sponsor hatte es sich auch nicht nehmen lassen, für die
Erstplatzierten eine große Überraschungstüte zu stiften.
Eine gelungenen Sache, die Anlass für so manchen Lacher gab.
Nachdem Udo Wachsmuth den Technikerpokal verliehen bekommen und ich
eine gute Flasche Rum für den weiten Nachhauseweg (weiteste Anreise)
dankend empfangen hatte, gab es noch die Mannschaftswertung, die die
KG Nord klar für sich entschied. Dank noch mal an den LV Schleswig-Holstein
und den Ausrichter Judoteam SV Adelby und ich bin mir
sicher, im nächsten Jahr reicht die Halle nicht mehr Peter!
Der SV Luftfahrt Berlin führte am 28.11.2009 - wie bereits seit
vielen Jahren - die Offene Berliner Meisterschaft in Altglienicke
durch. Wir konnten 44 Vereine aus Deutschland und jeweils einen Verein
aus Österreich, Schweden, Dänemark und den USA mit insgesamt
178 Sportlern begrüßen. Die große Resonanz, die sich
in der hohen Teilnehmerzahl im Verhältnis zum Vorjahr widerspiegelt,
hat uns besonders gefreut. Wir möchten uns bei allen teilnehmenden
Vereinen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben, bedanken
und ihnen versprechen, dass wir uns bemühen werden, auch 2010
dieses Turnier durchzuführen.
Die Stimmung während der Wettkämpfe war sehr emotional,
dabei freundschaftlich und fair. Den Kämpfern hat das Turnier
sehr viel Spaß gemacht.
Der Berliner BC Randori hat die stärkste Mannschaft gestellt
und konnte somit die Vereinswertungen der Männer ab 30 in allen
Altersklassen und der Frauen gewinnen. Die österreichischen Sportfreunde
gewannen die Vereinswertung der Männer, der
Henningsdorfer JV die Altersklasse Frauen 30-39 und der JC Halle die
Altersklasse Frauen + 40. Glückwunsch den siegreichen Mannschaften! Wir
haben unser Versprechen vom Vorjahr eingelöst und die Frauen
in unterschiedlichen Altersklassen nochmals ins Programm aufgenommen.
Wir waren erfreut, dass die Resonanz positiv war und wir deutlich
mehr Starterinnen hatten als im vergangenen Jahr. Das zeigt uns eine
positive Entwicklung und wir hoffen, dass wir 2010 wieder viele Judo-Frauen
begrüßen dürfen.
Wir freuen uns auf das Mastersturnier 2010 und wünschen allen
Judokas schöne Weihnachten und ein erfolgreiches und gesundes
2010.
Am 21.11. 09 richtete die Judoschule Falkensee ihren
jährlichen Judopokalwettkampf aus. In diesem Jahr war neben den
Männern Ü40 als Novum die Altersklasse Frauen Ü35 ausgeschrieben.
Leider wurde diese Klasse auf Grund zu geringer Meldungen (3) kurzfristig
gestrichen. Aus diesem Grund kämpften die erfahrenen Damen in
der allgemeinen Altersklasse Frauen mit. Mit drei ersten
Plätzen (Iris Isensee + 78 kg, Sylvia Strube 70 kg und
Elke Schwarz 44 kg) holten sie sogar in dieser Altersklasse
den Mannschaftspokal! Bei den Männern Ü40 ging es ähnlich
überschaubar zu. 11 Starter teilten sich in gewichtsnahe Fünferpools.
Ein Kämpfer, der vom Gewicht her leider nicht in einen der Pools
passte, nahm die Gelegenheit wahr und testete sich in Freundschaftskämpfen.
Neben den üblichen Verdächtigen waren auch an diesem Tag
wieder ein paar Kämpfer dabei, die sich nach teilweise langer
Pause entschlossen hatten, einen Neustart zu wagen. Trotz einer lädierten
Nase waren alle am Ende zufrieden und ich denke man sieht sich
wieder!!!
Fast
50 Judokas folgten am 21.11.2009 dem Aufruf des SV Grün-Weiß
Wittenberg / Priesteritz zum traditionellen Andreas-Boenisch-Gedenk-Tunier.
Wie jedes Jahr war die Veranstaltung perfekt organisiert durch Olaf
Rodewald von der Wettkampforganisation über die Verpflegung bis
hin zur Siegerehrung.
Alle Teilnehmer hatten mehrere Begegnungen und während auf 2
Matten gekämpft wurde, fachsimpelten Zuschauer und Wettkämpfer
am Mattenrand. Die Kämpfe verliefen allesamt fair und in freundschaftlicher
Atmosphäre, auch wenn sich auf der Matte nichts geschenkt wurde.
Schon während der Veranstaltung konnten sich die Wettkämpfer
an den 150l Freibier gütlich tun, was natürlich nur von
denen in Anspruch genommen wurde, die ihre Kämpfe bereits hinter
sich hatten.
Die Siegerehrung moderierte Olaf Rodewald im Sinne eines Entertainers
und sorgte für so manchen Lacher.
Danach traf man sich in der Hofwirtschaft zum gemütlichen Beisammensein
mit Whisky-Seminar und musikalischer Unterhaltung. Einige nahmen dann
noch die Möglichkeit wahr, die hiesigen Diskotheken zu besuchen.
Auch hier bewiesen sie Standvermögen und Beweglichkeit. Dabei
taten sich die Judokas des JC Saalfeld verstärkt von einem Judoka
aus Bayern besonders hervor, da sie erst als es dämmerte in ihrer
Unterkunft ankamen.
An
der diesjährigen Europameisterschaft der Veteranen vom 12.-15.Nov.
in Lignano nahmen 712 Judoka aus 31 europäischen Staaten teil.
85 Kämpfer waren aus Deutschland angereist. Im Medaillenspiegel
landeten sie mit 7 ersten, 7 zweiten und 18 dritten Plätzen hinter
Russland und Frankreich an dritter Stelle gefolgt von den Gastgebern.
Erste Plätze für Deutschland holten bei den Frauen Stefanie
Schleuder (F3, -52kg), Gabriele Moog (F3, -57kg), Anke Pfeifer (F3,+78kg)
und Gaby Nürnberger (F5,+78kg) sowie bei dem Männern Sven
Helbing (M2,-100kg), Udo Holländer (M6,-73kg) und Klaus-Peter
Kostag (M7,-81 kg).
Die Veranstaltung war insgesamt gut organisiert und ausgerichtet.
Die Kämpfe fanden auf vier Matten parallel statt. Die Einzelkämpfe
der verschiedenen Altersklassen waren auf die ersten drei Tage verteilt
und am Sonntag fanden die Mannschaftswettbewerbe statt.
Unterkünfte konnten direkt im Sportpark gebucht werden. Für
den Transfer vom Flughafen Venedig wurde ein Bus-Shuttle angeboten.
Die
eigentlichen Wettkämpfe liefen reibungslos, zügig und fair
ab. Vor dem Zugang zur Matte wurden die Jacken systematisch mit dem
Sokuteiki kontrolliert. Für viele war das eine neue Erfahrung.
So mussten einige Kämpfer kurz vor ihrem Kampf flitzen und sich
schnell noch eine andere Jacke organisieren, weil das Gerät in
ihrem Ärmel stecken geblieben war. Für die Zuschauer waren
viele spannende Kämpfe zu sehen. Die Altersklassen wurden in
verschiedenen Zeitblöcken ausgekämpft, so dass die Einen
vormittags und die Anderen nachmittags auch mal die Stadt oder den
Strand besuchen konnten. Der große Sandstrand wirkte im November
allerdings ziemlich ausgestorben und die Adria war kalt.
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung. Schade, dass die hohen
Altersklassen nicht mitkämpfen durften. Das wird sich hoffentlich
bis zum nächsten Mal im November 2010 voraussichtlich in Dubrovnik/Kroatien
ändern.
Wer hätte 2001 gedacht, dass es das Zwiebelturnier 2009 noch
gibt? Aus einer verrückten Idee von Jutta Ludwig, die ihrer Tochter
zum 30. Geburtstag ein Turnier schenkte, in der Hoffnung, es kommen
ein paar Mädels von früher, wurde wirklich ein Traum wahr.
Und heute? Teilnehmer sind Weltmeister, Deutsche Meister, Vizemeister
und ganz normale Judokas, die einfach noch Spaß haben wollen
und den auch haben.
Beim 9. Zwiebelturnier waren 26 (Teilnehmerrekord) reifere Frauen
aus über 5 Bundesländern anwesend und hatten auf der Tatimi
ihren Spaß. Klasse Kämpfe wurden von den Frauen in der
Ü 30, 40 und 50 in den einzelnen Gewichtsklassen gezeigt. Vor
und nach den Wettkämpfen, gab es eine Vielzahl von Fachgesprächen
über Judo, Kinder usw.
Nochmals Dank für die gute Organisation von Jutta und Sabine
Ludwig und Bärbel Mühmel. Männer
waren auch anwesend - als Zuschauer. Nach 3 Jahren habe ich Wilfried
wieder getroffen. Wir haben uns zur Weltmeisterschaft in Ungarn verabredet,
wenn unsere Frauen uns mitnehmen sollten.
Ach so, eine Menge Zwiebeln gab es auch noch für alle. Bis auf
die Männer. Die hatten ja Ihre Zwiebelfrauen.
Im Anschluss an das Turnier gab es wieder die inzwischen schon zur
Tradition gewordene Weinverkostung mit guten Tropfen vom Weingut Rieger
aus Neustadt an der Weinstraße. Danke Claudia für Deine
jahrelangen Bemühungen, uns zu guten Weintrinkern zu machen.