JudoPLUS30 - ARCHIV Seite 4

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Offene Thüringer Landesmeisterschaft - Grüne Mitte
im Bann der Schwarzgurte

Am vergangenem Samstag stand die Dreifelderhalle „Grüne Mitte“ ganz im Zeichen der Träger der (zumeist) schwarzen Gürtel. Der gastgebende Judo-Sport-Club Saalfeld trug zum achten Mal in Folge die Offene Thüringer Meisterschaft der Männer und Frauen Ü30 und Ü45 aus. Und dem Ruf der Saalfelder folgten, wie bereits in den Jahren zuvor, knapp 70 Judoka aus allen Teilen Deutschlands und als Novität dieses Jahres gab sich Mr. Jim Birnie vom Scottish Masters Judo die Ehre und dem Turnier den sprichwörtlichen Ritterschlag internationaler Beteiligung.
Bei entspannter und freundschaftlicher Atmosphäre am Rande der Matten ging es auf eben jenen ordentlich zur Sache. Die Teilnehmer lieferten sich harte, aber sehr faire Kämpfe, was sich auch in der fast makellosen Verletzungsquote äußerte.

Seinen Abschluß fand der Tag in einer Abendveranstaltung in Saalfelds Kult-Kneipe „Johannesklause“. Hier, wo schon vor 21 Jahren der JSC gegründet und seither so mancher sportlicher Erfolg gefeiert wurde, setzte sich die Atmosphäre aus der Halle nahtlos fort und es wurde so manche Freundschaft vertieft oder neu geschlossen.

Norbert Zapf
für JudoPLUS30.de

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Internationale Slowakische Meisterschaft

Anlässlich der Internationalen Slowakischen Meisterschaft am 1. Maiwochenende konnten die Gastgeber aus Považská Bystrica Teilnehmer aus 8 Nationen begrüßen. Judokas aus Tschechien, Ungarn, Polen Österreich, Kroatien, Slowenien, Deutschland und der Slowakei waren angereist. Sparta Považská Bystrica richtete diese Veranstaltung nun schon zum vierten Mal in Folge aus.
Nachdem am Vormittag bereits ein regionales Judoturnier stattfand, begannen die Wettkämpfe der Masters pünktlich um 12.00 Uhr. Hervorragend organisiert ging dieses Event sehr zügig über die Bühne. Gekämpft wurde zunächst auf 3 Matten. Da aber sehr viele Begegnungen vorzeitig auf Ippon endeten, wurde später eine Matte geschlossen.
Gegen 16.00 Uhr wurden die Sieger gekürt. Neben Medaillen und Urkunden erhielt jeder Platzierte einen Pokal.
Im Anschluss an die Meisterschaft waren alle Teilnehmer zu einer zünftigen Grillparty in einem nahe gelegenen Camp inmitten der wunderschönen Landschaft des Maninska Tiesnava eingeladen. Bei Wein, Bier, Schwein am Spieß und diversen anderen Grillspezialitäten ließ man den Abend am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang ausklingen.

Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de

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Deutsche Meisterschaften der Senioren Ü30 in Heilbronn

Am 16.04.11 fanden in Heilbronn die Deutschen Meisterschaften der Senioren Ü30 statt.
Die nunmehr 7. Auflage dieser Veranstaltung wurde zum 2. Mal in Folge in der Sporthalle auf der Schanz ausgetragen. Die Heilbronner Ausrichter boten den Teilnehmern und Zuschauern ein gut organisiertes Event, jedoch entsprach die Hallengröße nicht der Teilnehmerzahl und so ging es sehr gedrängt zu und es fehlte an Aufwärmmöglichkeiten.
Mit insgesamt 402 Judokas aus ganz Deutschland, davon 77 Frauen, konnte die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr um rund 100 überboten werden. In der Medaillenwertung lag Nordrhein-Westfalen knapp vorn, gefolgt von Bayern auf dem zweiten und Württemberg auf dem dritten Platz.

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XIII. Internationale Ungarische Judomeisterschaft

Am 09.04.2011 fand die nunmehr XIII. Internationale Ungarische Judomeisterschaft der Senioren statt. Schon 13 Jahre ist es her, dass die ungarischen Judoveteranen auf eigene Faust die erste Meisterschaft organisierten.Heute, nach mehr als 10 Jahren, ist hieraus eine weltweite Sport- und Hobbybewegung geworden, mittlerweile sogar mit Euro- und Weltmeisterschaften. An eine solche Entwicklung hätte damals im kleinen ungarischen Dojo niemand geglaubt.
Am 2. Aprilwochenende also wurde erstmals in Budaörs in einer wunderschönen nagelneuen Sporthalle die Internationale Ungarische Meisterschaft ausgetragen. Gegenüber den gewohnten riesengroßen Teilnehmerzahlen und europaweit Angereisten der letzten Jahre musste man in diesem Jahr leider geringere Starterzahlen in Kauf nehmen. Immerhin waren Judoka aus 11 Ländern nach Budaörs gekommen. Neben den einheimischen Wettkämpfern sowie den Nachbarländern Österreich, Slowakei, Rumänien und Serbien konnten die Veranstalter Judoka aus Polen, Schweden, Deutschland, Montenegro, Großbritannien und Tschechien begrüßen. Über 200 Teilnehmer sind trotzdem ein Erfolg.
Nach der Eröffnung durch den Budaörser Bürgermeister begannen die Wettkämpfe auf drei Matten. Wie gewohnt konnte man wunderschöne Aktionen, Techniken, Würfe – eben alles was Judo ausmacht - bewundern. Insgesamt wurde ein sehr hohes Niveau geboten, was man von so einer internationalen Veranstaltung auch erwarten kann. Natürlich blieb neben den Duellen auf der Tatami die Freude über neue Bekanntschaften und alte Freundschaften ein wichtiger Teil der Veranstaltung. So kam man ins Gespräch ganz unabhängig davon, ob man nun die jeweilige Sprache beherrschte oder nicht. Nach den Siegerehrungen gab es für all diese Dinge ausreichend Gelegenheit bei einem Abendessen und einer kleinen Party.

Sándor Czentye
für JudoPLUS30.de

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Senioren Cup hat sich etabliert

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 83 Judoka im Dojo der Polizei-Sportvereinigung Bochum zum Senioren Cup. Trotz der Konkurrenz der gleichzeitig stattfindenden Dutch Open sah man viele "Altbekannte" in Bochum wieder.
Die Wettkämpfe dienten vielen Aktiven zur Vorbereitung für die anstehenden Deutschen Meisterschaften in Heilbronn.
Vorab die beste Nachricht, es gab keine Verletzungen!! Erfreulich war die Anzahl der Frauen sowie die Beteiligung der Wettkämpfer über 50 Jahre.
Auch Starter aus verschiedenen weiter entfernt liegenden Regionen, wie z. B. Heiko Köcher vom JSV Werdau/Sachsen, Markus Swierkot vom TSV Meßstetten/Baden-Württemberg, Oda Weigard vom TSG Wiesloch und Wiebke Elsner vom ETV Hamburg, fanden den Weg nach Bochum.
Hier sorgte Markus Swierkot auch für die Überraschung des Tages. In einem spannenden Kampf setzte er sich gegen den Vizeweltmeister Thorsten Dörre vom TSV Bayer Leverkusen durch.
Als ältester Wettkämpfer mit 66 Jahren wurde Jürgen Schajor vom JC 66 Bottrop durch den Ausrichter ausgezeichnet.
Markus Feldhaus gelang in der Altersklasse über 30 Jahren gegen Dirk Veldboer die Revanche . In diesem Jahr gewann er das Finale bis 73 kg, welches er im letzten Jahr gegen ihn noch verlor.
Erfreulich waren für den Ausrichter PSV Bochum die zwei Siege durch Sebastian Podsadoczny und Jürgen Wagner und die zwei fünften Plätze durch Carsten Cors und Darius Kulak.
Durch den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung konnten viele Teilnehmer noch ein paar Sonnenstrahlen oder eine Grillwurst vor Ort erhaschen.

Jürgen Wagner
für JudoPLUS30.de

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8. Internationale Sächsische Oldiemeisterschaft

Bereits zum 7. Mal fand die Internationale Sächsische Oldiemeisterschaft am 19.03. in Langenhessen statt. Einhundertdrei Judokas aus Dänemark, Finnland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Schottland und Nordirland sowie 12 Bundesländern waren der Einladung des Judoverbands Sachsen zur insgesamt 8. Auflage des Turniers gefolgt. Auch wenn es in diesem Jahr keinen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen gab, so wächst doch der internationale Zuspruch stetig. Und neben den vielen erfahrenen Teilnehmern waren auch an diesem Tag ein paar Kämpfer dabei, die sich nach teilweise langer Pause entschlossen hatten, einen Neustart zu wagen.

Geprägt von sportlicher Fairness auf der Tatami und Wiedersehensfreude am Mattenrand verlief diese Veranstaltung nahezu verletzungsfrei. Spannende Begegnungen sorgten für teils spektakuläre Techniken. Die einzelnen Kategorien waren größtenteils gut besetzt. Nur einige Gewichtsklassen wurden kombiniert, um jedem Teilnehmer ausreichend Kämpfe zu garantieren. Hier wurde am Ende jedoch jeder in seiner ursprünglichen Kategorie gewertet.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige Sonderpokale. Den Preis des "Besten Technikers" erhielten Marcus Utzat aus Bremen und Petra Rank aus Plauen. Als ältester Teilnehmer mit 70 Jahren wurde Werner Dressel (TSG Oederan) geehrt. Einen Sonderpreis für die weiteste Anreise erhielt Terry Watt aus Londonderry (Nordirland), der 1769 Reisekilometer auf sich nahm, um hier in Langenhessen starten zu können.

Am Abend traf sich die internationale Judogemeinschaft zu einer zünftigen Masters-Party mit Buffet und Tanz im Hotel Sachsenland in Crimmitschau. Bis weit nach Mitternacht wurde gelacht und getanzt. Frankie von der Wrangler-Band sorgte nicht nur für ausgelassene Stimmung sondern schaffte es, so manches musikalische Talent in der Judogemeinschaft zu entdecken.

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4. Generationenturnier in Halle

Am 05.03.2011 stieg in Halle die nunmehr 4. Auflage des Generationenturniers. Mit insgesamt 287 Teilnehmern aus 35 Vereinen, nahezu allen Bundesländern sowie Russland, Österreich und Tschechien konnten die Veranstalter erneut einen starken Zuspruch verzeichnen. Gekämpft wurde auf 4 Matten. Nach übereinstimmender Einschätzung - gerade der Seniorenteilnehmer - wurde das Turnier auch dieses Mal wieder seinem Anspruch, ein Familienturnier zu sein, gerecht. Wieder einmal konnten auch die jüngsten Judoka bewundern, was die „alte Garde“ auf dem Kasten hat. Hervorragende Techniken, gepaart mit Siegeswillen und großer Fairness, waren eine gute Werbung für unseren Sport. In diesem Sinne konnten die Familien aber auch alle Einzelstarter bei sehr guter Verpflegung einen gemeinsamen Tag des Judo verbringen.

Helge Tiede
für JudoPLUS30.de

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Besucher seit 01.08.2007 letztes Update: 16.01.2012 © Cornelia Köcher 2007-2012