Aumaer Faschingsturnier
Zur Tradition ist nun schon jeden Februar das Faschingsturnier für
Männer in Auma geworden. Die Nachfrage um den Termin beginnt
schon immer im Vorjahr. Dies zeigt sich auch im diesem Jahr an der
hohen Starterzahl. Wir konnten 51 Judokas aus 15 Vereinen begrüßen,
wobei leider die Ü35 etwas schwach besetzt war.
Die gute Vorbereitung hat sich im Verlauf des Turniers wieder mal
bestätigt. So konnten die Kämpfe in den Altersklassen U35
und Ü35 vor der geplanten Zeit gestartet werden. Die Kämpfer
in der U35 in den Gewichtsklassen bis 73 kg, bis 81 kg und bis 90
kg hatten mit jeweils 10 Startern ein riesiges Pensum zu bewältigen.
In der Ü35 war die Gewichtsklasse bis 73 kg am besten besetzt.
Bei den Kämpfen zeigte sich ein hohes Niveau bei allen Sportlern,
damit wurde es auch für die reichlichen Zuschauer zu einem sehenswerten
Event.
Zusätzlich konnten sich alle Kampfwütigen in eine offene
Klasse eintragen, diese wurde nur in der U35 mit 4 Startern angenommen.

Die Stimmung wurde nach den Einzelkämpfen und einer Runde Freibier
noch besser. Nachdem einige Judokas schon 5 bis 7 Kämpfe hatten,
wurde noch ein Mannschaftturnier angeschlossen. Es stellten sich noch
mal 3 Mannschaften der Herausforderung. Als Favorit ging der JSC Saalfeld
auf die Matte und konnte seiner Rolle gerecht werden. Spannender ging
es dann um Platz 2 zu, den sich die Kampfgemeinschaft PSV/Medizin
Erfurt nach einer Verlängerung ( es mussten nach einem Gleichstand
3 Kämpfe wiederholt werden) vor dem PSV Eisenach holte.
Vielen Dank alle Beteiligten für die wieder gelungene Veranstaltung.
Bernd Geiß
für JudoPLUS30.de
Ergebnisse
Fotos
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Riesaer Judo-UHU's stellen sich vor
Die
Riesaer Judo-UHU's sind ein bunter Haufen von zumeist Älteren,
deren verbindendes Merkmal Interesse am gemeinsamen Sport ist. Nachdem
in Familie und Beruf alles etwas geordneter und ruhiger verlief, suchten
einige von uns neue Aufgaben. Manchmal war das Begleiten von Kindern
und Jugendlichen zu Training und Wettkampf so ansteckend, dass der
Wunsch zu eigener Aktivität übermächtig wurde. Der
Kampf gegen den Rettungsring war in manchen Fällen
Antrieb, sich mit den Judotechniken zu befassen. Auch einige Studenten,
zum Beispiel der Management Akademie Riesa (MARie), finden gelegentlich
den Weg zu uns, sei es um ihr früher begonnenes Judotraining
am Studienort fortzusetzen oder um eine neue sportliche Betätigung
mit Blick auf Selbstverteidigung zu finden.
Zu Beginn waren es meist halbherzig gemeinte Kommentare: Da
möchte ich am liebsten selbst mitmachen und Ähnliches.
Bemerkungen dieser Art blieben bei unserem Dieter King
König nicht lange unkommentiert. Im Ergebnis gibt es nunmehr
seit September 2005 eine Trainingsgruppe, die sich donnerstags mit
Ausrichtung auf Selbstverteidigung im Judo übt. Dabei dachte
ich zuerst immer: Du kannst Dich doch nicht hier neben den Jugendlichen
mit deinen 42 Jahren lächerlich machen. Die machen hier die unglaublichsten
Rollen, Fallübungen, Würfe und was noch alles. Und ich mit
meinen locker 10 kg Übergewicht soll da mit machen? Das schaffe
ich doch gar nicht mehr!
Der Trainer hat aber nicht locker gelassen:Wir können
doch langsam anfangen, jeder so wie er kann. Wenn's zu viel wird,
kannst du ja immer noch von der Bank aus zusehen. So haben wir
dann angefangen: drei Neulinge und ein Wiedereinsteiger. Der Schlüssel
war hier wirklich das angepasste Training - lockere Spiele zu Beginn
oder Abschluss mit Spaß an der Bewegung und zur spielerischen
Schulung der Koordination und Kondition sowie auch Kyu-Training und
Kombinationen aus Blöcken, Atemis (Schlägen) und Würfen
im Rahmen der Selbstverteidigung. Nach dem 1. Kyu ist nun die Trainer
C Ausbildung meine nächste Herausforderung... Es gibt noch viel
zu lernen!
Selbstverständlich
sind für uns die kameradschaftliche Zusammenarbeit mit dem VFL
Riesa und befreundeten Vereinen. So verlegen wir gelegentlich unser
Training in die Trainingsstätten des Coswiger und Großenahiner
Judoclubs um deren Training zu unterstützen. Oder Sportfreunde
aus diesen Clubs trainieren bei uns.
Immer wieder finden Eltern den Weg zu uns, deren Kinder Judo trainieren.
Andere trainieren jetzt woanders oder sind beruflich bedingt nicht
mehr dabei. Trotzdem sind wir im Schnitt mit 10 bis 12 regelmäßigen
Teilnehmern beim Training.
Wir glauben, es gibt noch viele wie uns, die nur den richtigen Anstoß
brauchen um mit dem Training zu beginnen. Körperliche Fitness,
ein gestärktes Selbstbewusstsein, für den Notfall ein paar
einfache wie wirkungsvolle Abwehrtechniken und vor allem Spaß
an gemeinsamen Aktivitäten sind in jedem Alter interessant.
Judo bietet nicht zuletzt auf Grund seiner vielfältigen Anforderungen
an Körper und Geist ideale Trainingsmöglichkeiten auch für
über Dreißigjährige. Einer der Höhepunkte im
letzten Jahr war das Ablegen des Judosportabzeichens. Sogar unsere
Frauen haben wir schon überzeugt und zum 7. Kyu begleitet. Solche
Anlässe feiern wir dann gemeinsam beim Bowling oder einer Radtour.
Motivation ist schließlich auch wichtig.
Holger Mertsch
für JudoPLUS30.de
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7. Masters Judo Cup Labin
Der
JC Ippon Labin veranstaltete am 12. Februar den 7. Masters Judo Cup
in Labin (Kroatien). Die Meisterschaft wurde in den Altersklassen
U12 bis hoch zu den Masters Ü35 ausgetragen. Am Start waren Teilnehmer
aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Italien, Tschechien
und Deutschland. Besonders beeindruckend war die zügige und präzise
Organisation des Turniers. Es gab überhaupt keine Wartezeiten
so dass die Wettkämpfe jeder Altersklasse zur angegebenen Zeit
begannen.
Die Masters kämpften ab 17.00 Uhr. Hier waren nur 4 Gewichtsklassen
(-73, -81, -90 und +90 kg) ausgeschrieben. Dadurch hatte jeder Teilnehmer
ausreichend Begegnungen - im Schnitt vier bis fünf. Der Veranstalter
kümmerte sich rührend um seine Gäste. Auch die Siegerehrung
war ein Highlight. Es gab sehr schöne Medaillen und die drei
besten Teams jeder Altersklasse erhielten einen Pokal für den
Sieg in der Mannschaftswertung.
Heiko Köcher
für JudoPLUS30.de
Ergebnisse
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S P E N D E N A U F R U F
Tom Witjes - Er hat Judo gelebt
Das Schicksal hat leider wieder eine Familie auseinander gerissen!!
Tom Witjes, Judotrainer und Vorbild für eine Generation in Lenggries
und Holzkirchen. Tom Witjes hat in beiden Judovereinen eine Lücke
hinterlassen, die nur schwer auszufüllen sein wird.
Sein tragischer Unfall am 20.11.2010 hat uns wiedermal gezeigt, dass
man im Leben mit allem rechnen muss. Bei einem Judo-Turnier, das einfach
nur Spaß machen sollte und bei dem Tom Witjes, Trainer des TV
Lenggries in Bestform bis ins Finale vordringen konnte, kam es zu
einem folgenschweren Unfall. Bei einer Kampfsituation die Tom, der
14 Jahre in der niederländischen Nationalmannschaft war, bestimmt
schon tausendmal erlebt hatte, kamen einige unglückliche Umstände
zusammen. Tom fiel dabei so unglücklich, dass er sich einen Bruch
des 3. Halswirbels zuzog, was eine komplette Querschnittslähmung
ab dem 3. Halswirbel einhergehend mit einer dauerhaften künstlichen
Beatmung zur Folge hat. Wäre an diesem Tag in Prien nicht ein
Rettungsassistent anwesend gewesen, wäre Tom Witjes nach Meinung
der Ärzte noch auf der Matte verstorben.
Ich Robert Kiefersauer, Spartenleiter Judo und Trainer der Jugendabteilung,
mache seit 40 Jahren Judo und mir ist kein Fall bekannt, der auch
nur annähernd so schlimm ausgegangen ist. Für die Judoabteilungen
von Lenggries und Holzkirchen ist der Unfall von Tom Witjes eine Tragödie.
Nicht nur sportlich, sondern vor allen Dingen menschlich, wird Tom
sehr vermisst. Aber noch schlimmer trifft es natürlich seine
Frau Andrea und seine siebenjährige Tochter Franzi, die jetzt
Zuhause ohne Ehemann und Papa zurechtkommen müssen.
Unsere Aufgabe besteht jetzt darin, dass wir beiden - soweit es in
unserer Macht steht - finanziell und moralisch zur Seite stehen. Tom,
der ein vorbildlicher Trainer und Judoka war, hat sich vor allem um
unsere Jugend verdient gemacht. Ich kann nur sagen, dass er an Einsatz
und Bereitschaft zu helfen, in den Judoabteilungen Lenggries und Holzkirchen,
einer der Engagiertesten war. Wenn man einen Judoka, wie es Tom war,
in seinen Reihen hat, kann man sich nur glücklich schätzen,
denn seine Kenntnisse über Judo waren für unsere Kämpfer
und Athleten von größtem Wert. Er ist Judolehrer, Diplom-Trainer
und im Besitz der Trainer A- Lizenz, aber auch menschlich und gesellschaftlich
kann man sich keinen besseren Trainer für Lenggries wünschen.
Wir alle, vor allem seine Frau Andrea und Tochter Franzi, müssen
mit diesem Schicksalsschlag klarkommen. Nach intensiven Gesprächen
mit Andrea kann ich nur bestätigen, dass er als Ehemann und Vater
zu Hause sehr vermisst wird. Es ist ein menschliches Drama, das sich
hier ereignet hat. Ich möchte darum an alle appellieren, hier
für einen guten Zweck zu spenden. So können
wir hoffentlich die Familie finanziell unterstützen. Es ist sehr
traurig, dass ich diese Zeilen schreiben muss, denn ich weiß,
dass wir einen tollen Weggefährten und Freund von Seiner
Judomatte verabschieden müssen.
Spendenkonto:
Empfänger: Holzkirchen hilft
Kennwort: Tom Witjes
Hypo Vereinsbank Holzkirchen
BLZ 700 202 70
Konto-Nr. 6440 222 666
An alle, die spenden,
ein herzliches Vergelts Gott
von den Judoabteilungen Lenggries und Holzkirchen
Spendenaufruf
als Download im PDF Format
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Flensburger Judomasters erfolgreich beendet!
Trotz des schlechten Wetters reisten Kämpfer aus ganz Deutschland
und Dänemark zu den Flensburger Judomasters 2010 an. Am 11.12.2010
wurde in Flensburg Adelby das letzte Oldieturnier des Jahres durchgeführt.
Organisator Peter Gehlmann begrüßte Gäste aus Berlin,
Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Schleswig- Holstein, Niedersachsen
und Dänemark.
Zum ersten Mal waren auch weibliche Kämpfer in Flensburg vertreten.
Bei den Männern waren traditionell hier im Norden die schweren
Gewichtsklassen wieder sehr gut besetzt.
Das Flensburger Turnier zeichnete sich in diesem Jahr durch ein hochkarätiges
Teilnehmerfeld aus, so waren nicht nur Deutsche Meister auf der Matte,
sondern auch Belgische Meister, Österreichische Meister und Weltmeister.
Dies zeigte sich auch im Niveau der Kämpfe, die durchweg fair
und technisch brillant gestaltet wurden. Die technische Kommission
hatte es an diesem Tag nicht leicht, den besten Techniker und die
beste Technikerin zu finden. Doch das Team (Christian Dewanger, Sandra
Rakoschek und Peter Gehlmann) fand am Ende des Turniers zwei der besten
Techniker des Tages. Somit wurde bei den Frauen Doreen Bobrowski zur
besten Technikerin gekürt und bei den Männern gelang es
Oleg Derkach diesen Preis nach Lüneburg zu holen.
Dank der Sponsoren ORION, DANRHO und dem Weinhaus Bacchus gab es jede
Menge Sonderpreise zu vergeben. So bekamen die Erstplatzierten jeweils
ein Präsent der Firma DANRHO und eine Überraschungstüte
von ORION. Die weiteren Platzierten bekamen einen edlen Wein der Firma
Bacchus und ebenfalls ein Präsent von DANRHO. Neben den Pokalen
für die besten Techniker gab es noch einen Extrapreis eines besonderen
Spenders, der schnellste Kämpfer wurde mit einem neuen Judoanzug
belohnt. Auch hier machte kurz vor Ende des Turniers Oleg Derkach
alles klar und gewann seinen letzten Kampf in NEUN Sekunden.
Da die Flensburger Judomasters ein Einzelturnier mit Mannschaftswertung
sind, gab es noch einen letzten Preis zu vergeben, den Pokal (inkl.
Magnumflasche Sekt) für die beste Mannschaft. Hier gewann die
KG Nord (traditionell) mit 52 Punkten vor dem Hennigsdorfer Judoverein
(46 Punkte) und dem Ry Judo Klub (23 Punkte). Die weiteste Anreise
hatten die Frauen des Hennigsdorfer JV e.V. hinter sich.
Peter Gehlmann äußerte sich sehr zufrieden am Ende der
Veranstaltung: Trotz der geringen Anzahl der Kämpfer ist
es uns gelungen, ein ansprechendes vor allem familiäres Turnier
auf die Beine zu stellen. Alles verlief reibungslos und vor allem
verletzungsfrei und fair ab. Im nächsten Jahr wird diese Veranstaltung
im September ausgetragen. Das erspart uns hoffentlich eine wetterbedingte
Absageflut. Ich bedanke mich bei allen Kämpfern und
vor allem bei den Kämpferinnen, dass sie trotz der widrigen Umstände
den Weg nach Flensburg auf sich genommen haben. Ohne Euch hätte
dieses Turnier nicht stattfinden können! DANKE und Tschüss
bis nächstes Jahr!!!
Peter Gehlmann
für JudoPLUS30.de
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